Reiseführer: Urlaub in La Aldea de San Nicolás

Ferienunterkünfte in La Aldea de San Nicolás auf Gran Canaria

La Aldea de San Nicolás hieß früher San Nicolás de Tolentino

Auf dieser Seite:
La Aldea de San Nicolás, Gran Canaria, Kanarische Inseln Gemeinde und Ort La Aldea de San Nicolás
Die Umgebung von San Nicolás
Die Altstadt von San Nicolás
Die Kirche Iglesia de San Nicolás
Das lebendige Museum von San Nicolás
Die Gofio-Mühlen von San Nicolás
Kunsthandwerk in San Nicolás
Aussichtspunkt Mirador el Balcón bei San Nicolás
Die Felswände Los Azulejos
Der Kaktuspark Cactualdea
Naturschutzgebiet Reserva Natural Especial de Güigüi
Der Naturpark Roque Nublo
Der Naturpark Tamadaba
Naturschutzgebiet Pinar de Inagua
Fischerhafen Puerto de La Aldea
Lagune El Charco und das Fest Fiesta del Charco
Strand Playa de Güigüi
Feiertage in La Aldea de San Nicolás
Aktuelles Wetter und Wettervorhersage für La Aldea de San Nicolás
Feriendomizile in La Aldea de San Nicolás

 

Gemeinde und Ort La Aldea de San Nicolás

Das Städtchen San Nicolás de Tolentino wurde vor ein paar Jahren bei einem Volksentscheid in La Aldea de San Nicolás umbenannt. Es liegt im Westen der Kanarischen Insel Gran Canaria und ist gleichzeitig auch eine Gemeinde der Insel.

 

San Nicolás hat einen relativ kleinen Stadtkern, aber zur Gemeinde gehören viele Ländereien dazu. So sieht man weit verteilt viele Fincas (Bauernhöfe), die zu dem Ort gehören. In früheren Jahren wurden hier hauptsächlich Tomaten angebaut. Heute ist der Obstanbau vielseitiger, man findet Mangos, Avocados, Papayas, Bananen und Apfelsinenplantagen.

 

Die Umgebung von San Nicolás

Um La Aldea de San Nicolás zu erreichen, muß man über eine gewundene Straße durch drei Schluchten fahren, die dem Betrachter ein wundervolles Bild bieten. Die erste Schlucht ist der Barranco de Veneguera, der im Jahr 2003 mit zu dem Naturschutzgebiet Parque Rural del Roque Nublo aufgenommen wurde. Die nächste Schlucht ist der Barranco de Tasarte, gefolgt von der Schlucht Barranco de Tasartico. Die Vielfalt der Natur und der wunderbaren Landschaft ist jedes Mal wieder beeindruckend.

 

Gerade die Gemeinde Aldea de San Nicolás, und somit der Westen von Gran Canaria, bieten herrliche, gut ausgeschilderte Wanderwege. Da ca. 90 % dieses Gebietes unter Naturschutz stehen, macht Wandern dort besonders viel Spaß.

 

Bei einer Fahrt über die Bergstraße der Schlucht Barranco de la Aldea, vorbei an Stauseen, sieht man eine der schönsten Landschaften von Gran Canaria.

 

Die Altstadt von San Nicolás

Im Ort hat der Besucher einen Einblick in die kanarische Kultur und Bauweise. In der Altstadt stehen noch gut erhaltene Häuser aus dem 17. Jahrhundert, die aus Steine und Erde gebaut worden sind. Die Häuser mit den schönen Holzbalkonen sind Zeugen aus dem 18. Jahrhundert.

 

Die Kirche Iglesia de San Nicolás

Sehenswert ist die Kirche Iglesia de San Nicolás, die im Jahr 1972 erbaut wurde, genau an der Stelle, wo früher die alte Kapelle aus dem 18. Jahrhundert stand. Im Inneren befinden sich herrliche Bildhauerarbeiten von dem Künstler José Luján Pérez.

 

Das lebendige Museum von San Nicolás

Eine besonders beliebte Attraktion, die zu den Sehenswürdigkeiten der Insel gehört, ist das Museo Vivo, das lebendige Museum. Hier kann man zusehen, wie man früher mit Tieren Korn gedroschen hat, wie das Brotbacken in traditionellem Ofen geht, das Melken von Ziegen und die anschließende Herstellung von Ziegenkäse und vieles mehr. Zu diesem Event muß man sich vorher anmelden, da die Tage der Vorstellung nicht festgelegt sind. Anmelden kann man sich unter den Tel.-Nr. 0034 (spanische Vorwahl) 928 89 24 25 oder 928 89 03 78.

 

Die Gofio-Mühlen von San Nicolás

Die Besichtigung der Gofio-Mühle, eine Wassermühle, die 1996 bis 1998 komplett restauriert wurde, und den beiden Windmühlen, der Mühle Molino Los Rodriguez und der Molino Don Ramos, sollte man nicht verpassen.

 

Kunsthandwerk in San Nicolás

Viele Kleinbauern bauen heute nur noch für den eigenen Bedarf an und sind im Hauptberuf Maler, Bildhauer, Fotograf, Musiker oder Kunsthandwerker, die die alten Traditionen aufrecht erhalten. Auf den Märkten werden dann die fertigen Produkte der Handwerker und Künstler verkauft. Wer den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit zusehen möchte, der muß in die Ethnografische Aula von San Nicolás gehen. Dort versammeln sich die Handwerker und stellen ihre Waren her.

 

Aussichtspunkt Mirador el Balcón bei San Nicolás

Etwa 5 km von dem Ortskern von San Nicolás entfernt befindet sich der Aussichtspunkt Mirador el Balcón. Hier fällt die Steilküste ca. 500 m teil ab und man hat einen fantastischen Blick auf die Landschaft bis zum Ort Agaete.

 

Die Felswände Los Azulejos

Auf dem Weg vom Aussichtspunkt in Richtung Mogán befinden sich die Felswände Los Azulejos. Dort kann man uralte mineralische Steineinschlüsse bewundern, die die Felswände in bunte Farbtöne tauchen.

 

Der Kaktuspark Cactualdea

Der Kaktuspark Cactualdea befindet sich ebenfalls an diesem Weg. Über 1.200 Kakteenarten aus verschiedenen Teilen der Welt kann man hier sehen. Die Guanchen-Höhle im Park zeigt das Leben der Ureinwohner. Für den traditionellen kanarischen Ringkampf Lucha Canaria steht dort das große Amphitheater zur Verfügung. Zur Stärkung bietet das Restaurant des Parks Getränke, Kleinigkeiten und Menüs der kanarischen Küche an.

 

Naturschutzgebiet Reserva Natural Especial de Güigüi

Das Naturschutzgebiet Reserva Natural Especial de Güigüi oder Guguy beherbergt auf einer Fläche von ca. 3.000 Hektar viele endemische Pflanzen und eine Vielzahl von besonderen Seevögeln. Dadurch, daß das Gebiet unter Naturschutz steht, bleibt diese einmalige Flora und Fauna der Nachwelt erhalten.

 

Der Naturpark Roque Nublo

Der Naturpark Roque Nublo ist riesengroß und erstreckt sich auch noch über die Gemeinden Tejeda, Mogán, San Bartolomé de Tirajana, Artenara, San Mateo, Valleseco und Moya. Der Felsen Roque Nuble ist besonders bekannt, da er ein Wahrzeichen von Gran Canaria ist.

 

Der Naturpark Tamadaba

Die älteste geologische Formation von Gran Canaria befindet sich im Naturpark Tamadaba, der zwischen La Aldea de San Nicolás, Agaete und Artenara liegt.

 

Naturschutzgebiet Pinar de Inagua

Das Naturschutzgebiet Pinar de Inagua hat die höchste Schutzstufe. In diesem Kiefernwald befinden sich viel endemische Pflanzen und Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Die Pflanzen, die hier leben, haben sich an den Kiefernwald angepaßt und sind nur hier zu finden. Seltene endemische Vögel, wie zum Beispiel der Pinzón Azul (Blaufink) oder der Pico Picapinos (eine Spechtart) haben hier ihren Lebensraum. Auch archäologisch ist das Gebiet hoch interessant. Hier wurden die alten Höhlendörfer Riscos de Chirimique, La Solana del Pinillo, Majada Alta und Tomares e Inagua gefunden. Den bisherigen Funden nach wird vermutet, daß es dort auch noch Kultstätten und Grabstätten gibt, die noch nicht entdeckt worden sind.

 

Fischerhafen Puerto de la Aldea

Der kleine, malerische Fischerhafen Puerto de la Aldea befindet sich etwa 3 km vom Zentrum San Nicolás entfernt. Hier können die Urlauber und die Einheimischen ganz in Ruhe die Sonne und den ca. 500 m langen Kieselstrand, die Playa de la Aldea, genießen, denn überlaufen ist es hier nie. Kleine versteckte Sandbuchten, für die absolute Ruhe, findet man an diesem Strand ebenfalls.

 

Lagune El Charco und das Fest Fiesta del Charco

Am Ende des Strandes befindet sich die Lagune El Charco. Das ist ein kleiner See, der sich bei Flut mit Meerwasser füllt. Jedes Jahr am 11. September findet hier das wohl ungewöhnlichste Fest der Kanarischen Inseln, die Fiesta del Charco, statt. Nach altem Brauch versuchen die Einheimischen Fische mit der bloßen Hand aus der Lagune zu fangen. Natürlich bespritzen sich die "Fischer" dabei auch kräftig gegenseitig mit Wasser. Es ist ein grandioser Spaß. Eine weitere Attraktion ist der Lucha Canaria, der kanarische Ringkampf, der an diesem Tag ebenfalls stattfindet.

 

Strand Playa de Güigüi

Einer der schönsten Strände der Insel ist die Playa de Güigüi. Hier findet man aber nur sehr vereinzelt Badegäste, denn den Strand erreicht man nur mit einem etwa drei stündigen Fußmarsch, der sehr anstrengend ist.

 

Wer einen entspannten Urlaub mit viel Natur, abseits vom Tourismus sucht, der ist in Aldea de San Nicolás genau richtig.

 

Feiertage in La Aldea de San Nicolás

15.05. Fiesta de San Isidro
21.06. Fiesta San Luís Gonzaga
24.06. Fiesta San Juan Bautista
29.06. Fiesta San Pedro
16.07. Fiesta Nuestra Señora del Carmen
11.09. Fiesta del Charco

 

Aktuelles Wetter und Wettervorhersage für La Aldea de San Nicolás

 

Feriendomizile in La Aldea de San Nicolás

Zur Zeit haben wir leider keine Ferienunterkünfte in La Aldea de San Nicolás, schauen Sie doch bitte hier nach einer anderen Unterkunft:
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